Sie unterstützt Menschen dabei, ihre Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten oder wiederzuerlangen. Körperliche, psychische oder neurologische Erkrankungen können alltägliche Tätigkeiten erschweren und die Lebensqualität einschränken. Ziel der Ergotherapie ist es, individuelle Fähigkeiten zu fördern, vorhandene Ressourcen zu stärken und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen des täglichen Lebens zu entwickeln.
Die Behandlung orientiert sich stets an den persönlichen Bedürfnissen und Lebensumständen. Durch alltagsnahe Übungen, gezielte Förderung und individuelle Begleitung werden Fähigkeiten trainiert, die eine selbstbestimmte Teilnahme am privaten, schulischen oder beruflichen Leben ermöglichen.
Ergotherapie kann unter anderem sinnvoll sein bei:
Psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Burnout, neurologischen Erkrankungen (z.B. nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson), orthopädischen Beschwerden und Verletzungen der Hände oder Gelenke, Entwicklungsverzögerungen oder Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen im Kindes- und Jugendalter, oder bei Einschränkungen der Selbstständigkeit im Alltag oder Beruf.
Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Zielen. Gemeinsam entwickeln wir alltagsnahe Strategien, um Selbstständigkeit, Lebensqualität und Teilhabe nachhaltig zu fördern.
Ergotherapie kann bei entsprechender Indikation von Haus- und Fachärzt:innen sowie Psychotherapeut:innen verordnet werden. Die Behandlung erfolgt auf Grundlage eines Kassen- oder Privatrezepts.
Für gesetzlich versicherte Patient:innen ab 18 Jahren fällt in der Regel eine Zuzahlung von 10% der Behandlungskosten sowie eine Rezeptgebühr von 10 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der gesetzlichen Zuzahlung befreit.
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